Auf los geht's los.

Seit Jahren schiebe ich vor mir her zu bloggen. In den Zeiten, als es den Kulturschwärmer noch gab, hatte ich nicht wirklich Zeit dafür. Und irgendwie gab es für mich nicht so richtig Anlass - denn gerade stadt-, landes- und kulturpolitisch hatten wir vieles abgedeckt, was mich interessierte. Über Tech, Social Media und Lokaljournalismus gab es genug zu lesen und Meinung (zumindest zum Lokalen) konnte man eben im Kulturschwärmer finden.

Aber seit Oktober 2013 ist das KulturStadtMagazin, welches ich seit Dezember 2007 mit gestaltet hatte, nicht mehr in der Medienlandschaft Sachsen-Anhalts zu finden. Warum das so ist, hat der Herausgeber und mein Freund Alexander Bernstein "wunderbar" selbst beschrieben. Oft höre ich, dass der Schwärmer eine große Lücke hinterlassen hätte. Und das stimmt. Oder was hat man so über die neue Magdeburger Stadtschreiberin oder das Amt an sich gelesen? Oder (kritisch und differenziert) über den Neonaziaufmarsch im Januar? Oder die Kulturhauptstadtbewerbung?

Pack mer´s

Angepackt und losgelegt

Hinter dem Kulturschwärmer steckte ein Team, dass vieles abdecken konnte. Das kann und will ich gar nicht ersetzen. Aber ich möchte das eine oder andere kommentieren. Und möchte endlich im Netz publizieren. Vielleicht werde ich auch hin und wieder alte Texte und Interviews von mir hier veröffentlichen. Vermutlich werde ich auch zu (Medien-)Journalismus bloggen. Wie das eben beim Bloggen so ist - man schreibt über das, was einen bewegt. Und das wird sich hier entwickeln.

Projekte Ghost & Uberspace

Als erstes möchte ich mich dabei auch ausprobieren mit mir bis dahin unbekannten Sachen. Dazu gehören Blogging-Plattformen. Da ich auf schlichtes, schickes Design stehe, möchte ich dem ambitionierten Projekt Ghost eine Chance geben und nicht mit dem "Monster" Wordpress ringen.

Dazu ist für mich auch Hosting, CSS und auf Servern rumsauen recht neu. Umso gespannter bin ich auf die ganze Arbeit mit Uberspace. Als langjähriger Linux-Nutzer, Email-Verschlüsseler und FOSS-Fan kam mir da das Konzept von Uberspace entgegen. Und es unterstützt zum Gegensatz von meinem anderen Hoster Node.js out of the box. Und das braucht man für Ghost.

Ich freue mich auf jeden Fall auf alles, was hier passieren wird. Und ich würde mich freuen, wenn ihr mitdiskutiert. Oder wenn ihr Anregungen habt. Oder oder oder. Jetzt heißt es erstmal: Los geht's.

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